Seniorenbeirat der Stadt Brandenburg an der Havel

Frauen und Männer des Seniorenbeirates sind als Gruppe zu sehen
Foto: Andreas Blümel

Der Seniorenbeirat ist eine Interessenvertretung aller älteren Menschen. Das ist in unserer Stadt besonders wichtig, da wir mit rund 30 % die Stadt mit den meisten Senioren im Land Brandenburg sind. Er ist parteipolitisch und konfessionell nicht gebunden und verbandsunabhängig. Im Seniorenbeirat sind Vertreter aus Vereinen, Verbänden und anderen Institutionen und Freie Mitarbeiter, die sich der Seniorenarbeit widmen, vertreten. Damit vertritt der Seniorenbeirat ca. 20.000  Senioren der Stadt. Der Seniorenbeirat ist kein eigener Verein, sondern Mitglied im Landes-Seniorenrat e. V.. Dadurch erfährt der Beirat direkte Unterstützung von der Landesregierung und den entsprechenden Ministerien.

 

Der Seniorenbeirat pflegt engen Kontakt zu den sozialen Einrichtungen und berät die Entscheidungsträger der Stadt in allen Angelegenheiten, die ältere Menschen betreffen, um deren volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Dabei geht es uns vor allem um die Mobilität und bezahlbares Wohnen - möglichst im gewohnten Wohnumfeld - weshalb wir auch die Zusammenarbeit mit den Wohnungsbaugenossenschaften und den Verkehrsbetrieben pflegen. Außerdem unterstützen wir die Förderung von Kultur, Bildung, Sport für Ältere sowie die Altenhilfe vor allem für hilfsbedürftige Bürger. Deshalb legen wir auch jedes Jahr besondere Projekte fest.

 

Der Seniorenbeirat trifft sich jeden 2. Mittwoch im Monat um 9.30 Uhr im Bürgerhaus Hohenstücken, Raum 3.16.

Mitglieder

Portrait von Herrn Wolfgang Orphal
Wolfgang Orphal
Fotos: Andreas Blümel
Portrait von Herrn Wolfgang Gleis
Wolfgang Gleis


Portrait von Ute Paaschen
Ute Paaschen


 

Vorsitzender Wolfgang Orphal - SPD - SeniorenAG 60+

Stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Gleis - Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. - Verbandsbereich Mittelmark / Stadt Brandenburg an der Havel

Schatzmeisterin Ute Paaschen - Seniorenunion der CDU

 

 

Daniela Brunn - Arbeiterwohlfahrt - Sozial-Service-Gemeinnützige GmbH

Solveigh Calderin - Förderverein Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e.V. - Kontaktstelle Brandenburg an der Havel

Hansjoachim Gomoll - Deutscher BundeswehrVerband e.V. - Kameradschaft Ehemalige

Annett Kießig - Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. - Stadt Brandenburg an der Havel

Anne Markgraf - Senioren- und Pflegezentrum Brandenburg gGmbH

Dagmar Meyer - Gewerkschaft der Polizei - Seniorenkreisgruppe Brandenburg an der Havel

Gernot Niepel - Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Kreisverband Brandenburg an der Havel

Edeltraut Oeter - Bund der Vertriebenen, Landesverband Brandenburg e.V. / Brandenburg an der Havel

Renate Schneider - Liberale Senioren FDP

Herbert Stahlberg - Mieterverein Brandenburg und Umgebung e.V.

Ursula Trautmann - Freie Mitarbeiterin

 

Ziele

Frauen und Männer sitzen am Tisch und beraten
Foto: Andreas Blümel

Der Beirat will 

an der rechtsstaatlichen sozialen Altenpolitik der Stadtverordnetenversammlung, ihrer Ausschüsse sowie der Verwaltung mitwirken. Die verbindliche Grundlage hierfür bildet seit dem Jahr 2012 ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung. Mit diesem Beschluss wurde nicht nur die Einrichtung eines Seniorenbeirats auf der Basis der Hauptsatzung der Stadt Brandenburg an der Havel ermöglicht, sondern es wurde diesem Beirat damit auch das Recht übertragen, an den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung und ihrer Ausschüsse an den seinen Geschäftsbereich betreffenden Tagesordnungspunkten teilzunehmen und nach Absprache mit der/dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung bzw. des jeweiligen Fachausschusses zu den Belangen älterer Menschen das Rederecht zu erhalten. 

  • Problemfälle, die sich in dem genannten Wirkungskreis zeigen, aufgreifen, verallgemeinern und aufbereitet zur Entscheidung der Verwaltung und dem Stadtparlament vorlegen
  • Geselligkeit und Unterhaltung anregen, Bildung und Kultur anbieten
  • jährlich die Seniorenwoche in unserer Stadt vorbereiten und mit den Vereinen und Verbänden  gestalten
  • Kooperationen mit den Schulen unserer Stadt ausbauen, gemeinsam mit der jungen Generation werden generationsübergreifende Veranstaltungen durchgeführt
  • die Rechte der älteren und der jungen Generation im Hinblick auf bevorstehende Veränderungen im sozialen Bereich einfordern
  • Ratgeber für vielfältige Fragen des täglichen Lebens sein
  • Intensive Kontakte zu den Wohlfahrtsverbänden, den Heimen und Pflegeeinrichtungen pflegen.

 

Der Beirat will nicht 

  • dass das Interesse der Stadtverordneten und der Verwaltung an der Seniorenarbeit nachlässt und ältere Menschen mit ihren Problemen alleingelassen werden
  • sich in die Kompetenz der Vereine, Verbände, Einrichtungen, Parteien und anderer Organisationen, die sich mit Seniorenarbeit und Altenpflege beschäftigen, einmischen.

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Projekte

Sichtlich begeistert
Erwartungsfroh vor der Fahrt
Gut erklärt kommt an

Stadtrundfahrt für gehbehinderte Seniorinnen und Senioren

Wir alle wissen, wie schwer es für einige Senioren ist, auf Grund einer Gehbehinderung die Schönheiten unserer Stadt zu erkunden. Dies gilt sowohl für Senioren, die allein zu Hause leben, als auch für Senioren in Heimen. Deshalb haben wir eine Busfahrt mit 2 Bussen der Verkehrsbetriebe und über die Tourismusinformation dazu 2 Stadtführerinnen organisiert und für eine große Gruppe dieser Senioren eine 2-stündige Rundfahrt durch unsere Stadt vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten der Altstadt, der Neustadt und der Dominsel gemacht. Dazu gaben die beiden Stadtführerinnen, Frau Annedore Schreiber und Frau Ute Schulze, wichtige Informationen über historische Bauten und die Stadtgeschichte sowie die vielen neuen Errungenschaften, die das Gesicht unserer Stadt in den letzten Jahren verschönert haben. Alle gehbehinderten Senioren wurden von Betreuern begleitet und von zu Hause bzw. aus dem Heim (Renafan) abgeholt und auch zurückgebracht.

Beim Aussteigen waren sich alle Seniorinnen und Senioren einig, dass sie schon lange nicht mehr so einen interessanten Tag erlebt haben.

Unser Dank gilt der Mittelbrandenburgischen Sparkasse Potsdam für ihre großzügige finanzielle Spende und dem Chef der Verkehrsbetriebe für die „sehr ermäßigten Fahrtkosten“ sowie den beiden Busfahrern Henry Prenzlow und Jürgen Prenzlow, die aus der Verwaltung eingesprungen waren, weil viele Busfahrer zur Zeit erkrankt waren und die angekündigte Fahrt nicht ausfallen sollte.

 

Renate Schneider (Vorsitzende)

November 2017

 

Presse-Echo:

MAZ, 10.11.2017

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Neue Bänke für Brandenburg an der Havel - Bitte Platz nehmen! 
 

Im Herbst 2013 starteten der Beirat für Menschen mit Behinderung und der Beirat für Senioren der Stadt Brandenburg an der Havel gemeinsam die Initiative "Bänke für Brandenburg an der Havel". Für die Aufstellung von Bänken und anderen Sitzgelegenheiten wurden viele Sponsoren gefunden:

 

arvato Bertelsmann - Theaterpark (Standort 13)

Familie Windeck - Domlinden  (Standort 12)

Dr. Frank-Walter Steinmeier - Neustadt Markt / Steinstraße (Standort 14)

STG - St. Annen-Straße (Standorte 8) und Große Münzenstraße (Standort 11)

Familie Zatlidis - Paulikloster (Standort 7)

Firma SAFE - Wallanlage (Standort 15)

Familie Arnold - Altstädtisches Rathaus (Standort 17)

Senioren- und Pflegezentrum Brandenburg  gGmbH - Werner-Seelenbinder-Straße (Standort 16)

AWO - Arbeiterwohlfahrt - Packhof / Hammerstraße (Standort 9)

  

Die Initiatoren sagen allen Sponsoren ein herzliches Dankeschön!

 

Presse-Echo:

MAZ, 06.08.2013

Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG, 2014

Pressestelle der Stadt Brandenburg an der Havel, 25.04.2014

 

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"Jung und Alt"  -  Generationsübergreifende Arbeit

Von Jahr zu Jahr wird die Zusammenarbeit mit den Gymnasien der Stadt intensiver gestaltet.

So bietet der Kooperationsvertrag zwischen dem Beirat und dem "Gertrud-von-Saldern-Gymnasium" erneut einen kostenlosen PC-Kurs für Senioren an. Hierbei geben die jungen Menschen ihre Kenntnisse am PC an die ältere Generation weiter – in einer angenehmen Atmosphäre und mit viel Spaß auf beiden Seiten. Auch ist vorgesehen, daß bei den Eröffnungsveranstaltungen zur Seniorenwoche stets Schüler des Gymnasiums als Moderatoren auftreten werden. Ein Besuch des Landtages mit Schülern ist ebenfalls geplant.

In der Zusammenarbeit mit dem "OSZ Alfred Flakowski" sind Modenschauen, Auftreten von Zeitzeugen und Gestalten von Ausstellungen wichtige gemeinsame Veranstaltungen.

"Kinder stark machen" ist ein wichtiges und erfolgversprechendes Projekt des Verbandes für Gewaltprävention, Deeskalation und Selbstverteidigung e.V., zu dem der Beirat seine Mitarbeit angeboten hat.

Ebenso hat der Beirat seine Unterstützung beim Projekt "Präventionshaus" des Sicherheits- und Präventionsrates der Stadt Brandenburg an der Havel  angeboten. Hier werden Unterrichtsausfälle an den Grund- und Oberschulen der Stadt durch flexibel abrufbare Themenbausteine verschiedener Akteure aufgefangen. Der Seniorenbeirat bietet hierzu Generationendialoge in den jeweiligen Klassen an.

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"Geriatrisches Krankenhaus"

Der Beirat hält ständig Kontakt zur Leitung des St. Marienkrankenhauses. Er will sich damit als aufmerksamer Partner zur Lösung von Problemen älterer und alter Menschen und zur Beihilfe bei der Beseitigung ihrer Sorgen und Nöte einbringen.

 

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"Zusammenarbeit mit der BIKS – Brandenburger Informations- und Kontaktstelle für Selbsthilfe und dem Freiwilligenzentrum Brandenburg des Caritasverbandes"

Die Kontaktstelle für Selbsthilfe ist durch ein gewähltes Mitglied im Beirat vertreten, so daß auch hier Einflussnahme des Beirates bei der Lösung wichtiger Aufgaben einsetzen kann. Gleichfalls besteht eine gute Zusammenarbeit mit dem Freiwilligenzentrum Brandenburg zur Weiterentwicklung der Engagementbereitschaft – insbesondere auch von Senioren für Senioren.

 

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"Zusammenarbeit mit den Heimen"

Der Seniorenbeirat ist auch in einigen Heimbeiräten aktiv. Seine Vertreter sind an den Lösungen der "kleinen Probleme" von Heimbewohnern wesentlich beteiligt. 

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