Presseinformation

07.06.2018

Gedenkveranstaltung anlässlich des Volksaufstandes am 17. Juni 1953

Am 17. Juni 1953 kam es in der Stadt Brandenburg an der Havel zu einem Volksaufstand. Bauarbeiter, Beschäftigte des Schlepperwerkes, Arbeiter des Stahlwerkes und Beschäftigte der Thälmannwerft legten die Arbeit nieder. Tausende von Brandenburgerinnen und Brandenburgern gingen für Freiheit und gegen Unterdrückung auf die Straße.

Zentrale Örtlichkeit der Proteste war das damalige Kreisgericht in der Steinstraße 61, das von den Demonstranten gestürmt wurde, die die Freilassung von 42 politischen Gefangenen aus der angeschlossenen Untersuchungshaft erwirkten.

Aus diesem Anlass laden Eugen Larres, Leitender Oberstaatsanwalt der Generalstaatsanwaltschaft, Oberbürgermeister Steffen Scheller und Walter Paaschen, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, alle Brandenburgerinnen und Brandenburger

                                        am Sonntag, dem 17. Juni 2018, um 12.00 Uhr

                                       in den Innenhof der Generalstaatsanwaltschaft,

                                    Steinstraße 61 in 14776 Brandenburg an der Havel

zu einer Gedenkveranstaltung ein.

Durch die Niederlegung von Kränzen an der Bronzetafel für die Opfer des Stalinismus soll die Erinnerung an den Volksaufstand und an das Leid der Menschen, die damals den Mut gefasst hatten, gegen Diktatur und staatliche Willkür aufzubegehren, wachgehalten werden.