Presseinformation

05.07.2019

Die Spendenaktion zugunsten der Restaurierung der Chornischen in der St. Johanniskirche geht weiter

Untersuchung der barocken und sehr intensiven Farbigkeit des Epitaphs
2018 freigelegtes und restauriertes Sandsteinepitaph von J.B. Gärtner
Einblick hinter die Vermauerung der Chornische IV

Im Zuge der Sanierung der St. Johanniskirche zur BUGA 2015 wurden bei der Öffnung der vermauerten nördlichen Chornische erstmals mittelalterliche Wandmalereien entdeckt. Drei der insgesamt sechs Nischen konnten von 2011-2017 geöffnet und restauriert werden.

Eine weitere, die Chornische V, konnte dank einer Zuwendung des Landes und privater Spenden 2018 freigelegt werden. Hier fand sich vor fragmentarischen mittelalterlichen Wandfassungen ein barockes sehr qualitätsvolles Sandsteinepitaph von J.B. Gärtner mit barocker Nischengestaltung. Restauratorischen Untersuchung zufolge ist das, inzwischen restaurierte,  Epitaph sehr farbintensiv bemalt, teilweise sogar vergoldet. Auf der barocken polychromen Fassung liegt jedoch großflächig eine monochrome weiße Farbschicht auf. Die behutsame Freilegung der barocken Farbigkeit ist aufgrund der Fragilität der abgängigen Malschichten  sehr aufwändig und kostenintensiv und musste deshalb auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Eine Besonderheit verbirgt auch die noch nicht freigelegte Chornische IV. Überraschender Weise hat sich hier eine der sonst vollständig vermauerten mittelalterlichen Fensteröffnungen erhalten. Auch dieser großartige Befund wartet noch auf seine Freilegung.

Wenn Sie zu den Unterstützern gehören möchten, freuen wir uns über Ihre Spende. Bitte nutzen Sie für Ihre Überweisung die nachstehende Konto-Verbindung:

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Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Mehr Informationen zur Restaurierung der St. Johanniskirche finden Sie hier.