Förderprogramme

Stadtumbau in Brandenburg an der Havel

wird zur Zeit aktualisiert 

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Soziale Stadt

Mit dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ unterstützt der Bund seit 1999 die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des Wohnens sorgen für mehr Generationengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit im Quartier und verbessern die Chancen der dort Lebenden auf Teilhabe und Integration. Ziel ist es, lebendige Nachbarschaften zu befördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Der Stadtteil Hohenstücken in der Stadt Brandenburg an der Havel wurde im Jahr 2002 aufgrund der zunehmenden Herausforderungen bei der Entwicklung des Quartiers in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Eng verknüpft mit Maßnahmen der Wohnumfeldverbesserung im Rahmen des Förderprogramms zur städtebaulichen Weiterentwicklung großer Neubaugebiete und dem Stadtumbau Ost wurden seitdem wichtige Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur und Aufwertung des Wohnumfeldes durchgeführt.
Das bislang größte investive Projekt war die Errichtung des Bürgerhauses in der ehemaligen Grundschule. Seit 2007 konzentrieren sich hier eine Vielzahl an Angeboten und sozialen Dienstleistungen für die Bewohnerinnen und Bewohner. Unterstützt wird dieses durch das seit 2014 ebenfalls dort ansässige Quartiersmanagement.
Zur Unterstützung von bewohnergetragenen Projekten und Aktivitäten gibt es die Möglichkeit, über einen sogenannten Aktionsfonds Fördergeld auszureichen. Hierzu ist die aktuelle Richtlinie im September 2018 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden und steht im download zur Verfügung. Anträge können ab sofort gestellt werden und sind entweder im Quartiersmanagement oder bei der Stadtverwaltung abzugeben. Beide Stellen stehen auch für eine Beratung zur Verfügung.


Ansprechpartner Quartiersmanagement
Herr Haberecht
Tel.: 03381 / 799127
Fax: 03381 / 7999484
E-Mail: haberecht(at)bas-brandenburg.de


Download:
- Richtlinie
- Förderkulisse
- Antragsformular
- Datenschutzerklärung

Denkmalschutz

Innenstadtsanierung

Das etwa 94 Hektar große Sanierungsgebiet der Brandenburger Innenstadt umfasst die drei mittelalterlichen Stadtkerne und besitzt mit ca. 400 Baudenkmalen die größte Denkmaldichte der Städte im Land Brandenburg. Anfangs als Modellstadt, später im Rahmen des Bund-Land-Programms Städtebaulicher Denkmalschutz, flossen seit Beginn der 1990er Jahre ca. 100 Mio. EUR öffentlicher Mittel und ein beträchtlicher Anteil privater Investitionen in das Sanierungsgebiet. Die Sanierungsmaßnahmen nach den Grundsätzen des städtebaulichen Denkmalschutzes wirken als Impulsgeber für die positive Entwicklung des historischen Stadtzentrums zum attraktiven Standort für Handel, Gastronomie und Wohnen und somit zum touristischen Anziehungspunkt.

Im Sanierungsgebiet Innenstadt besteht weiterhin die Möglichkeit, auch private Baumaßnahmen aus Städtebaufördermitteln gemäß Städtebauförderungsrichtlinie 2015 (StBauFR) zu bezuschussen. Die Zuschüsse setzen sich aus Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg und der Stadt Brandenburg zusammen.

Fördergebiet: Innerstädtisches Sanierungsgebiet

Förderungsbedingungen: Die Maßnahmen müssen dazu beitragen, die Gestaltungsqualität des Gebäudes und der Freiflächen in seiner Wirkung auf das Stadtbild und den öffentlichen Raum wesentlich und nachhaltig zu verbessern.

Höhe der Förderung: Gefördert wird max. bis zur Höhe der unrentierlichen Kosten bei der Sanierung von Gebäuden.

Dabei werden die Brutto-Baukosten inkl. Nebenkosten für Baumaßnahmen an den stadtbildprägenden Bauteilen wie Dach, Fassaden, Fenster und Außentüren straßen- und hofseitig sowie vom öffentlichen Raum frei einsehbare Außenanlagen mit 40% bzw. 55 % bei Einzeldenkmalen gefördert.

Antragsformulare erhalten Sie im Rahmen eines Beratungsgespräches. Bitte wenden Sie sich an nebenstehende Ansprechpartnerinnen.

Die Sanierung soll voraussichtlich 2019 abgeschlossen sein. Spätestens nach Abschluss der Sanierung muss die Stadt von den Eigentümern im umfassenden Sanierungsverfahren Ausgleichsbeträge gemäß § 154 BauGB erheben. Der Ausgleichsbetrag entspricht dabei der durch die Sanierung bedingten Erhöhung des Bodenwerts eines Grundstücks. Die Berechnung erfolgt auf Grundlage des „Gutachtens zur Ermittlung der besonderen Bodenrichtwerte gemäß § 196 Abs. 1 Satz 7 BauGB für das Sanierungsgebiet Innenstadt, Bereich Innenstadt I“. Das Gutachten wurde vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Brandenburg an der Havel erstellt. Der Ausgleichsbetrag kann auf Antrag des Eigentümers bereits vorzeitig abgelöst werden.

 

Gutachten zur Ermittlung der besonderen Bodenrichtwerte
Aktualisierung Gutachten
Flyer Ausgleichsbeträge
Antrag auf vorzeitige Ablöse

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Ländliche Entwicklung

ILE/LEADER

Aktuell:

Einladung zu den regionalen Arbeitsgruppen der LAG Fläming-Havel e.V.

Wir befinden uns mitten im neunten Projektauswahlverfahren für LEADER-Projekte. In drei Arbeitsgruppen an verschiedenen Orten unserer LEADER-Region Fläming-Havel möchten wir Ihnen zum einen den aktuellen Stand der Umsetzung unserer Regionalen Entwicklungsstrategie vorstellen: Welche Ergebinsse gab es in den acht Projetkauswahlverfahren? Welche Projekte befinden sich aktuell in der Antragsphase?

Zum anderen möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Projektidee persönlich in einer der Arbeitsgruppen kurz (max. 5 Minuten) vorzustellen.Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Raum für Ihre Fragen rund um das LEADER-Antragsverfahren und für einen persönlichen Austausch mit anderen Projektträgern. Dadurch ergibt sich für Sie die Chance, Ihr Projekt weiter zu entwickeln und das Projektblatt ggf. mit neuen Erkenntnissen zur ergänzen.


Haben Sie ein allgemeines Interesse an der Regionalentwicklung in unserer Region? Auch dann sind Sie herzlich eingeladen an den Arbeitsgruppen teilzunehmen. An folgenden Terminen finden die regionalen Arbeitsgruppen statt:

28. März 2019, 16 Uhr „AG Hoher Fläming“ – Gasthof Haug, Dorfstr. 1, 14793
Gräben OT Rottstock (zutreffend für: Stadt Bad Belzig, Amt Brück, Amt
Niemegk, Gemeinde Wiesenburg/Mark, Amt Ziesar)

02. April 2019, 16 Uhr „AG Nuthe-Nieplitz“ – Dorfgemeinschaftshaus
Bardenitz, In der Gasse 1,
14929 Treuenbrietzen OT Bardenitz (zutreffend für: Stadt Beelitz, Gemeinde
Michendorf, Gemeinde Nuthetal, Gemeinde Seddiner See, Gemeinde Stahnsdorf,
Stadt Treuenbrietzen)

04. April 2019, 16 Uhr „AG Rund um die Havel“ – Das CAFÉ Niewar, Belziger
Str. 11, 14797 Kloster Lehnin
(zutreffend für: Amt Beetzsee, Stadt Brandenburg a. d. Havel, Gemeinde Groß
Kreutz, Gemeinde Kloster Lehnin, Gemeinde Schwielowsee, Stadt Werder/Havel,
Amt Wusterwitz)

Verfahren

Projektblatt

 

Zusätzliche Fördermittel für integrierte ländliche Entwicklung gemäß GAK-Rahmenplan

Das Land Brandenburg stellt zusätzliche GAK-Mittel i.H. v. ca. 20 Mio EUR/Jahr zur Umsetzung von investiven Vorhaben der integrierten ländlichen Entwicklung zur Verfügung.

Unterstützt werden:

- Vorhaben von Kleinstunternehmen der Grudnversorgung

- Vorhaben zur Schaffung von Einrichtungen für Basisdienstleistungen

- Vorhaben zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur außerhalb des Siedlungsbereichs

- Vorhaben der Dorfentwicklung

Die Auswahl der Vorhaben erfolgt außerhalb der LEADER-Projektauswahlverfahren der LAG. Eine Bestätigung der LAG, dass das Vorhaben mit der Regionalen Entwicklungsstrategie im Einklang steht, ist ausreichend. Anträge auf Förderung aus dem GAK Budget müssen regulär bis zum 31.07. des Vorjahres beim Landesamt für Ländliche Entwickung, Landwirtschaft und Flurneuordnung eingereicht werden. Stehen zusätzliche Mittel zur Verfüung, kann ein weitere Antragstermin festgelegt werden und auf der Internetseite des MLUL verölffentlicht werden. Für Vorhaben, die noch 2019 umgesetzt werden sollen, können Förderanträge bis zum 18.01.2019 eingereicht werden. Die genauen Rahmenbedingungen finden sich auf der aktuellen LEADER-Reichtlinie im Teil "E". Die Richtlinie vom 01. Oktobner und alle weiterführenden Informationen dazu finden Sie unter folgenden Link:

https://mlul.brandenburg.de

Ansprechpartner für die Stadt Brandenburg an der Havel:

Gabriela Philipp-Plageman (siehe Kontakte)

oder

LAG Fläming-Havel e.V.

Tel. 33849-901948

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Allgemeine Informationen

In Zusammenarbeit mit der LAG Fläming-Havel und der LAG Havelland begleitet die Stadt Brandenburg an der Havel ein Projekt zum Thema:


„Vernetzung im Tourismus: Schwerpunkt regionale Produkte“ in der
Reiseregion Havelland


Es gibt so viele tolle und leckere regionale Produkte in der Region - Ziel des Projektes ist es, den Gästen und Bewohnern in der Reiseregion Havelland das Angebot regionaler Produkte stärker und besser zu präsentieren. Dafür will das Projekt regionale Produzenten und Erzeuger stärker mit Vermarktern wie Gastronomen, touristischen Anbietern, Hofläden etc. vernetzen.
Die Angebote wurden in einer Broschüre gebündelt, um einen Überblick zu geben, welche regionalen Produkte im Havelland von wem hergestellt werden und zu beziehen sind.

 

 

Förderung der Integrierten Ländlichen Entwicklung 2014-2020

Die Ortsteile der Stadt Brandenburg an der Havel Göttin, Gollwitz, Mahlenzien, Wust, Schmerzke und Klein Kreutz, Saaringen sind Bestandteil dieser Richtline und somit zählen sie zum ländlichen Raum. Der Ortsteil Wilhelmsdorf zählt zur LEADER-Region, ist aber kein ländl. Raum. Die Ortsteile Plaue  und Kirchmöser gehören zum ländlichen Raum, aber nicht zur LEADER-Region. Diese Ortsteile sind ebenso Bestandteil der Richlinie und können eine Förderung beantragen. Ziel ist es mit der Förderung von Maßnahmen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des ländlichen Raums zu stärken, insbesondere durch den Erhalt und/oder Schaffung von Arbeitsplätzen. Das Förderinstrument ist auf die Verbesserung bzw. Sicherung der Lebensperspektive aller dort lebenden Altersgruppen ausgerichtet. Die Förderung im Rahmen dieser Richtlinie soll eine regionale, nachhaltige Entwicklung im Sinne der Förderstrategie unterstützen. Die LAG Fläming Havel e.v. fungiert als Regionalmanagement für die gesamte Region Fläming – Havel.

Geförderte Projekte 2014-2020

  • Dorferneurung Zuwegung Friedhof und Kirche in Schmerzke
  • Begegnungsstätte Göttin
  • Kulturelle Umgestaltung des Dorfkerns mit Brauerei, Genussschmiede und Kleinkunst
  • Saunablockhaus mit Schwimmteich in Schmerzke
  • Sanierung Hallendach Bootshaus Wassersportverein Plauerhof e.V.
  • Wanderwegsbeschildung inkl. Ortstafeln

 

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