Aktuelle Informationen

Kunstprojekt "eher sandig" in der St.Johanniskirche

Bild: Anne und Martin Müller

Ein multimediales, offenes Atelier Malerei, Performance, Video, Musik, Zeichnung

Anne Müller, Martin Müller
1. bis 30. September 2020 in der St. Johanniskirche,
Johanniskirchplatz, 14770 Brandenburg an der Havel 
Öffnungszeiten / und nach Vereinbarung:
Do, 3.9. / Fr, 4.9.: 17-20 Uhr
Sa, 5.9., 14-16 Uhr
Do, 10.9. / Fr, 11.9.: 17-20 Uhr
Sa, 12.9., 14-16 Uhr
Do, 17.9. / Fr, 18.9.: 17-20 Uhr
Sa, 19.9., 17-20 Uhr
Do, 24.9. / Fr, 25.9.: 17-20 Uhr
Sa, 26.9.: 14-16 Uhr

Mit dem Projekt „eher sandig“ gewähren Anne undMartin Müller prozesshafte Einblicke in ihre künstlerischen Entstehungsprozesse. Im Rahmen des einmonatigen, offenen Ateliers entwickeln und realisieren die beiden Künstler Arbeiten im historisch-zeitgenössischen Spannungsfeld. „eher sandig“ lädt ausdrücklich - aus der St. Johanniskirche im Zentrum Brandenburgs - zum Impuls und Austausch, zum Kennenlernen und Entwickeln, zum Fragen und Hören und Begegnen ein.

Martin Müller realisiert ein mehrteiliges, großformatiges Gemälde, das sich mit dem Gründungsorden des Brandenbuger Domes, den Prämonstratensern, auseinandersetzt. Mehrfach werden scheinbar realistische Zitat-Ebenen verschachtelt und mit gestischer Malerei verschoben. Um einen breiteren Einblick in sein Schaffen zu ermöglichen, ist eine Auswahl weiterer großformatiger Malerei in der St. Johanniskirche zu besichtigen.

Anne Müller entwickelt mehrteilige, stark farbige Videoarbeiten, die Alltäglichkeiten Brandenburgs konzeptuell in analytische Kontexte setzen. Die entstehenden Videoarbeiten sind täglich als Abend- und Nachtprojektionen durch die Hauptglasfront am Eingang der St. Johanniskirche sowie als Fenster-Rückprojektion von der Havel- Uferseite sichtbar. Ihre Live-Performances und musikalischen Arbeiten werden permanent entwickelt und sicht wie hörbar gemacht.

Anne und Martin Müller, die ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Brandenburg an der Havel verortet haben, arbeiten sowohl als bildende und performative Künstler wie auch als Kulturentwickler, Kuratoren und Netzwerker im nationalen und internationalen Kontext. Die Projekte und Aktivitäten von Anne und Martin Müller agieren als bewegliche, grenzgängerische Module. Interdisziplinär, öffnend, fragend, verbindend. Menschen, Kulturen, Künste, Bildung und Medien, Gesellschaften und Politik, relevante Parameter sensibel und effektiv in Korrespondenz setzend. Keine Branche ist Selbstzweck, vielmehr Medium zum Gelingen von gesellschaftlichen Potentialen.

Anne Müller
www.anne-mueller.net
Martin Müller
www.heyoka.eu
büro müller
www.buero-mueller.net

 

eher zitronig
Performance Skizzen
Öffnungszeiten:
Do, 3.9. / Fr, 4.9.: 19 Uhr
Do, 10.9. / Fr, 11.9.: 19 Uhr
Do, 17.9. / Fr, 18.9.: 19 Uhr
Do, 24.9. / Fr, 25.9.: 19 Uhr

 

eher wässrig
Im Rahmen des offenen Ateliers laden wir zu künstlerisch und gesellschaftlich fließenden Begegnungen ein. Klanglich, diskursiv, sprachlich, still, visuell, bewegt. Begegnungen aus unterschiedlichen Aktionsfeldern, Impulsgeber.
Dr. Rüdiger Frhr. von Schnurbein, Direktor des Brandenburger Dommuseums
Johannes Göbel, Kurator und Kulturschaffender, Bonn
Prof. Dr. Jo Groebel, Medienpsychologe, Berlin
Markus Rindt, Intendant Dresdner Sinfoniker, Brandenburg - Dresden
Prof. Dr. Katrin Hinz, Dekanin des Fachbereichs Gestaltung und Kultur der Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin
Amarone, Streichquartett der Brandenburger Symphoniker
Patricia Holland Moritz, Schriftstellerin, Programmleiterin Allegria Verlag, Ullstein Buchverlage, Berlin
Prof. Dr. Eva Beneke, Gitarristin, Berlin - Oslo

Termine für die eher wässrig-Begegnungen werden an der Kirchentür
bekannt gegeben.

 

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

Spendenaufruf

Liebe Freundinnen und Freunde der Kultur in Brandenburg an der Havel, die Folgen des Coronavirus für die Menschen sind noch nicht abschätzbar. Alle Anstrengungen richten sich jetzt darauf, Leben und Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu schützen. Auch die wirtschaftlichen Folgen werden in den Blick genommen, Rettungsschirme und Hilfspakete aufgespannt und gepackt. Das ist gut so.
Für einige Betroffene sind die Folgen besonders einschneidend und wirken schon jetzt. Dazu gehört die freie Kulturszene, welche dringend unsere Hilfe benötigt. Auch das Brandenburger Theater (bt) musste Produktionen und Vorstellungen, an denen Freischaffende beteiligt sind, absagen. Soweit Sie dem Aufruf des bt folgen und Karten für abgesagte Veranstaltungen nicht zurückgeben, haben wir das bt gebeten, diese Mittel für künftige Projekte mit den jetzt so hart Getroffenen einzusetzen. Herzlichen Dank für diese Art der Unterstützung.

Mit dem Aufruf bitten wir Sie gleichzeitig darum, die künstlerische Produktion der freien Kulturszene der Stadt durch Ihre Spende zu unterstützen. Dazu wurde von der Bürgerstiftung Brandenburg an der Havel ein Bürger*innenKulturFonds unter folgender Spendenkontonummer eingerichtet:

IBAN: DE 12 160 620 73 020 589 58 63 bei der
Brandenburger Bank Volksbank-Raiffeisenbank eG
Verwendungszweck: SPENDE + Name + Anschrift

Alle wichtigen Informationen, Antragsformulare, Information für Spendeninteressierte hat die Brandenburger Bank auf ihrer Internetseite zentral zur Verfügung gestellt.

Der Fachbereich Kultur wird den Spendenstand an dieser Stelle regelmäßig aktualisiert veröffentlichen.

Spendenaufruf als pdf zum Download

 

Tage der Offenen Ateliers im Land Brandenburg, 2. und 3. Mai 2020 - Verschiebung in den Herbst 2020 -

Wie jedes Jahr war geplant, am ersten Maiwochenende (02. und 03. Mai 2020) die Tage der Offenen Ateliers in dreizehn Landkreisen und den Städten Potsdam und Brandenburg durchzuführen. Die Tage der Offenen Ateliers sind ein regionales Kooperationsprojekt, das im Arbeitskreis der Kulturverwaltungen im Land Brandenburg (AKK) entwickelt wurde. In diesem Jahr werden die Tage der Offenen Ateliers von den nachfolgend aufgeführten Veranstaltern in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg, organisiert: Landeshauptstadt Potsdam, Stadt Brandenburg, Landkreis Barnim, Landkreis Dahme-Spreewald, Landkreis Elbe-Elster, Landkreis Havelland, Landkreis Märkisch-Oderland, Landkreis Oberhavel/Kulturort-Brandenburg.de, Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Landkreis Oder-Spree/CTA Kulturverein Nord e.V., Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Landkreis Prignitz, Landkreis Teltow-Fläming und Landkreis Uckermark. Insgesamt beteiligen sich 550 Ateliers mit rund 750 Künstlerinnen und Künstlern an der Aktion, die zum Ziel hat, die Potenziale und die Vielfalt der Bildenden Kunst im Land Brandenburg konzentriert und gebündelt vorzustellen, aber auch die Besucher zu inspirieren, die Kultur und die Künstler des Landes immer wieder neu zu entdecken. Die Broschüre, die zu den Tagen der Offenen Ateliers erscheint, stellt gleichzeitig ein Kompendium dar, mit dem man sich auch das ganze Jahr über individuell, gemeinsam mit Freunden oder mit der Familie auf den Weg zur Kunst begeben kann. Das Kunsterlebnis im Land Brandenburg lässt sich am Wochenende der Offenen Ateliers zudem gut mit einer Radtour oder sportlichen und kulturellen Aktivitäten oder einer Landpartie verbinden.

In diesem Jahr sehen wir uns leider wegen der aktuellen Situation rund um das Coronavirus gezwungen, die Veranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Angedacht ist momentan das Wochenende 24./ 25. Oktober 2020 – unter dem Vorbehalt, dass die allgemeine Situation sich bis dahin normalisiert hat.

Brigitte Faber-Schmidt
Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH
Kulturland Brandenburg