Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder

Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder

Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder muss entschlossen bekämpft werden. Häusliche Gewalt ist keine Privatsache. Die ganze Gesellschaft ist gefordert, hinzuschauen und zu handeln. Die meisten Opfer sind Frauen, die meisten Täter aktuelle oder frühere Partner. Auch Kinder leiden unter der Gewalt gegen ihre Mütter.

Die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder ist ein Handlungsschwerpunkt der Frauen- und Gleichstellungspolitik im Land Brandenburg.

Teil III des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms für das Land Brandenburg 2011-2014 "Gute Lebensperspektiven - Faires Miteinander - Neue Chancen" bildet der Aktionsplan der Landesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder.

Informationen insbesondere für Frauen mit Behinderung

Miniatur-Aktion des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" in Hamburg

"Hinsehen statt Wegschauen – Zeig Größe gegen Gewalt!" lautet das Motto der Miniatur-Aktion des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen", die im Oktober in Hamburg startet. Mit der Aktion macht das Hilfetelefon auf einen gesellschaftlichen Missstand aufmerksam: Gewalt gegen Frauen findet jeden Tag mitten unter uns statt – vielfach bleibt sie jedoch unbemerkt, wird ignoriert oder einfach hingenommen.

Insgesamt zehn Miniatur-Installationen mahnen an touristisch belebten Orten in Hamburg zum genauen Hinsehen. Jede Szene stellt eine andere Form von Gewalt gegen Frauen nach. Ob Häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt, Stalking oder Menschenhandel: Die Szenen zeigen eindringlich, dass Gewalt gegen Frauen überall passiert. Die Miniatur-Installationen sind von Mittwoch, 18. Oktober bis Sonntag, 22. Oktober in der Hamburger Rathausdiele, dem Gleisbereich des Hamburger Hauptbahnhofs und dem City-Park Planten un Blomen zu sehen. Hinweisschilder informieren die Passantinnen und Passanten über die Aktion. Der Hashtag #hinsehen lädt zum Fotografieren und Teilen der Szenen in den sozialen Netzwerken ein.

An die Aktion, die in Zusammenarbeit mit dem Miniatur Wunderland Hamburg entwickelt wurde, ist ein klarer Aufruf geknüpft: Sehen Sie hin, wenn Gewalt in Ihrem Umfeld geschieht! Brechen Sie das Schweigen und machen Sie Betroffenen Mut, sich an das Hilfetelefon und andere Beratungseinrichtungen zu wenden!

Schauen Sie gern persönlich bei den verschiedenen Miniatur-Installationen vorbei und teilen Sie Ihre eigenen Eindrücke und Aufnahmen mit dem Hashtag #hinsehen in Ihren sozialen Netzwerken.

Unterstützen Sie die Miniatur-Aktion "Hinsehen statt Wegschauen – Zeig Größe gegen Gewalt!", damit unser Aufruf möglichst viele Menschen erreicht! Weitere Informationen zur Aktion finden Sie unter www.hilfetelefon.de/hinsehen