Integrationskonzept 2017 / integration concept 2017

Hintergrundinformation

Im November 2012 beschloss die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Brandenburg  ein Integrationskonzept.  Anlass war damals die fortgeschriebene Integrationskonzeption des Landes Brandenburg, die zu dem Schluss kam, dass sowohl Erfolge als auch Probleme von Integration in erster Linie auf der kommunalen Ebene sichtbar werden und sich hier auswirken.

In den folgenden 4 Jahren stieg die Zahl der Zuweisungen von Asylsuchenden stark an und eine Reihe gesetzlicher Regelungen wurden angepasst. All das waren einige der guten Gründe, die dafür sprachen das Integrationskonzept der Stadt Brandenburg an der Havel neu zu überarbeiten.

Im Jahr 2017 wurde das Integrationskonzept der Stadt Brandenburg an der Havel neu geschrieben. Dafür bedurfte es der Expertise vieler Institutionen, Vereine und Organisationen – ihrer ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden - , aber auch der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Brandenburg an der Havel – der Alteingesessenen sowie der neu Hinzugezogenen.

Ende des Jahres 2016 wurde dieser Prozess gemeinsam mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren vorbereitet und strukturiert werden. Dazu fanden von Oktober bis Dezember drei Treffen statt. Aus den Ergebnissen dieser Treffen wurde ein Planungskonzept erstellt, welches bei der Erstellung des neuen Integrationskonzepts der Stadt Brandenburg an der Havel half.

Am 8. März 2017 fand im Gotischen Haus die Auftaktveranstaltung zur Entwicklung des Integrationskonzeptes statt. Hier wurden die Leitlinien, anhand denen sich die Maßnahmen und Ziele zur erfolgreichen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund formuliert werden sollen, entwickelt. 

Um bereits bestehendes Wissen zu vertiefen oder neues Wissen zu erwerben, wurde am 7. April eine Fachveranstaltung mit Herrn Professor Knösel von der Technischen Fachhochschule Potsdam zu den rechtlichen Rahmenbedingungen des Asylrechts durchgeführt.

Im April begann dann auch die Arbeit in den Arbeitsgruppen zu den Themenbereichen:

  • AG1: Soziale Teilhabe, Sport, Kultur und Religion
  • AG2: Gesundheit
  • AG3: Wohnen und Unterkunft
  • AG4: Erwachsenenbildung & Arbeitsmarktintegration
  • AG5: Kinder und Familie.

Es waren alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt herzlich eingeladen, sich an den folgenden Terminen mit ihrem Fachwissen, ihren Erfahrungen und Wünschen zu beteiligen.


Dokumente: